Verband der Privaten Krankenversicherung

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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung



Die JuryDie Jury


Eine interdisziplinär besetzte Fachjury bewertet die Beiträge aus Sicht der Sucht- und Alkoholprävention, Gesundheitsförderung, Kommunikationswissenschaft, Jugend- und Trendforschung.

Auf Grundlage erprobter Qualitätskriterien aus der Prävention und ihrer Erfahrungen aus unterschiedlichen Wissenschafts- und Praxisfeldern bewerten die Jurymitglieder alle eingereichten Beiträge, die die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. Jeder Beitrag wird mehreren Jurorinnen und Juroren zugleich vorgelegt. So fließen unterschiedliche fachliche Sichtweisen in die Bewertung ein.

Die Jurymitglieder

Die Jurymitglieder repräsentieren unterschiedliche Arbeitsgebiete der Wissenschaft und Praxis. Sie bewerten die Beiträge aus ihrer jeweiligen Sicht. Den Veranstaltern war es bei der Berufung der Jurymitglieder besonders wichtig, dass sowohl Wissenschaft als auch Praxis vertreten ist. Das notwendige Zusammenwirken von Sucht-, Jugend- und Trendforschung, Gesundheitsförderung und Alkoholprävention findet auch in der Jurybesetzung Ausdruck.

Portrait von Prof. Dr. Anneke Bühler

Dr. Anneke Bühler

Anneke Bühler arbeitet als Leiterin der Präventionsforschung am IFT Institut für Therapieforschung, München. Dort werden Präventionsprogramme entwickelt und die Wirksamkeit bereits bestehender Maßnahmen beurteilt. Aus dieser Forschung werden Schlussfolgerungen für die Praxis abgeleitet.

Frau Dr. Bühlers Statement zum Bundeswettbewerb Alkoholprävention: „Meine Erfahrung zeigt, dass Alkoholprävention nur dann bei Jugendlichen ankommt, wenn die Lebenswelt(en) der Jugendlichen mitberücksichtigt werden. Jugendliche durchlaufen eine besondere Entwicklungsphase und setzen sich mit vielen Einflüssen auseinander. Damit Alkoholprävention für Jugendliche attraktiv ist, muss aus meiner Sicht der direkte und persönliche Nutzen für die Jugendlichen deutlich werden. Das geht nur, wenn man MIT und nicht FÜR die Jugendlichen arbeitet, die „gleiche Augenhöhe“ wirklich ernst meint und gemeinsam trotzdem Spaß hat. Das Wissen aus Forschung und Praxis über wirksame Strategien muss Ausgangspunkt sein. Ich freue mich auf den Bundeswettbewerb Alkoholprävention, weil ich gespannt bin auf die Kreativität der Teilnehmenden, wie sie die Herausforderungen „Zugang“, „Wirksamkeit“ und „Nachhaltigkeit“ in ihren Projekten unter einen Hut bringen.“

Portrait von [[abk:Prof.|Professor]] [[abk:Dr.|Doktor]] Sebastian Köhler

Prof. Dr. Sebastian Köhler

Sebastian Köhler ist Professor für Journalistik und Publizistik an der HMKW – Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin. Im Rahmen der Lehre ist er insbesondere für die Grundkurse der oft noch sehr jungen Studienbeginnenden zuständig, aber auch für Bereiche des audiovisuellen und multimedialen Journalismus sowie der neuen Entwicklungen in Richtungen eines „convergent journalism“. Parallel dazu arbeitet er als TV-Producer und Online-Journalist für die Nachrichtenagentur Reuters in Berlin.

Herr Prof. Köhlers Statement zum Bundeswettbewerb Alkoholprävention: „Mir fällt auf, dass Alkoholprävention dann bei Jugendlichen am besten ankommt, wenn junge Menschen authentisch wahrgenommen und angesprochen werden. Wenn also ihre bevorzugten neueren Kommunikationsmedien wie soziale Netzwerke, Skype oder SMS, aber auch weiterhin offenbar gern genutzte Medien wie Radio oder Plakat sich gegenseitig ergänzend und interaktiv einbezogen werden. Wobei natürlich den Peergroups in Nachbarschaft, Freundeskreis, Schulklasse oder Sportverein ebenfalls eine große Rolle zukommt. Alkoholprävention ist dann für Jugendliche interessant, wenn weniger mit Verboten oder Sanktionen gedroht wird, sondern stattdessen mehr positive Alternativen in den Mittelpunkt gestellt werden – nach dem Motto: Wir können auch anders (wir müssen nicht „saufen“)! Nun bin ich gespannt auf den Bundeswettbewerb Alkoholprävention, weil ich gerne mit Kolleginnen und Kollegen anderer Felder an einem gesellschaftlich wichtigen Thema arbeite und dabei selber immer wieder lerne.“

Portrait von [[abk:Prof.|Professor]] [[abk:Dr|Doktor]]. Winfried Kaminski

Prof. Dr. Winfried Kaminski

Winfred Kaminski ist seit 1990 Professor für Sprach- und Literaturpädagogik und seit Sommer 2004 für Kulturpädagogik an der Fachhochschule Köln tätig. Seither ist er dort auch Leiter des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik. Die Schlüsselaufgabe des Instituts für Medienpädagogik und Medienforschung der Fachhochschule Köln besteht darin, Einflüsse von Medien auf Erziehung-, Sozialisations- und Bildungsprozesse sowie auf die Kommunikationskultur einer Gesellschaft zu analysieren und Modelle und Konzepte für die medienpädagogische Praxis zu entwickeln. Seine neueren Veröffentlichen behandeln vor allem Medienkompetenz in der Sozialen Arbeit, Computerspiele, Spielen in digitalen Welten und digitale Spielräume. In dem Rahmen analysiert er seit Jahren, wie sich das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen verändert, welche Funktionen Computer, Internet, Handy, Social Media in ihrer Lebenswelt einnehmen und was dies für ihre Bezugs- und Ansprechpersonen bedeutet.

Herr Prof. Kaminskis Statement zum Bundeswettbewerb Alkoholprävention: „Damit es bei Alkoholprävention für Jugendliche gelingt Angebote so zu platzieren, dass sie ankommen, lohnt sich auch der Blick auf andere Anbieter. Wie erreichen sie es, die Jugendliche mit Spielen, Spaß, Neugier an sich binden? Alkoholprävention in zeitgemäßen Formaten anzubieten, ist eine Herausforderung und ich bin gespannt, ob und wie dies bei den eingereichten Projekten angelegt ist. Ich freue mich darauf, beim Bundeswettbewerb Alkoholprävention Projekte kennenzulernen, die neue Zugänge erproben, damit ihre Botschaften bei der Zielgruppe ankommen.

Portrait von Gaby Kirschbaum

Gaby Kirschbaum

Gaby Kirschbaum leitet seit 2005 das Referat „Sucht und Drogen“ im Bundesministerium für Gesundheit. Dabei setzt sie sich im Rahmen ihrer Aufgaben als Leiterin des Referates Sucht und Drogen dafür ein, dass der rückläufige Trend des Alkoholkonsums ausgebaut wird. In der Gesellschaft überwiegt noch immer eine unkritische Einstellung zum gesundheitsgefährdenden Alkoholkonsum. Pro Kopf der Bevölkerung werden jährlich durchschnittlich zehn Liter reinen Alkohols konsumiert. Gegenüber den Vorjahren ist dies zwar eine leicht rückläufige Tendenz, aber der Alkoholkonsum ist nach wie vor zu hoch.

Frau Kirschbaums Statement zum Bundeswettbewerb Alkoholprävention: „Ich halte es auch persönlich für sehr wichtig, Jugendliche anzusprechen, bevor problematische Konsummuster gelernt und angewendet werden. Dabei sind Erwachsene nicht nur wichtige Vorbilder, sondern auch Impulsgeber, um in eine authentische Auseinandersetzung mit Jugendlichen zu treten. Mit der Nationalen Strategie der Bundesregierung wurde die Suchtpolitik auf eine moderne und aktuelle Grundlage gestellt. Diese Strategie muss mit Leben gefüllt werden. Auf der Umsetzungsebene gehört dazu, dass Zielgruppen da abgeholt werden, wo ihr Interesse ist, damit die Botschaften bei ihnen auch wirklich ankommen. Für moderne Alkoholprävention ist das keine leichte Aufgabe, denn Jugend- und Medienkultur, Freizeitverhalten und auch Konsummuster sind von häufigen Wechseln begleitet. Ich freue mich auf die Jurytätigkeit beim Bundeswettbewerb Alkoholprävention, weil hier Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern vertreten sind. Dieser übergreifende Austausch ist wichtig.“

Portrait von [[abk:Dr.|Doktor]] Hans-Jürgen Hallmann

Dr. Hans-Jürgen Hallmann

Hans-Jürgen Hallmann ist als Geschäftsführer bei der ginko Stiftung für Prävention tätig. Dort ist er u.a. für die Koordination der Suchtvorbeugung in Nordrhein-Westfalen zuständig sowie als Mitglied des Vorstands der Stiftung für die Gesamtleitung der Einrichtung verantwortlich. Seit nahezu 30 Jahren unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ginko Kinder und Jugendliche in problematischen Lebenssituationen. Sie helfen bei Schwierigkeiten und Konflikten und tragen dazu bei, die Entwicklung von Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen zur verhindern.

Herrn Dr. Hallmanns Statement zum Bundeswettbewerb Alkoholprävention: „Alkoholprävention kommt nur dann bei Jugendlichen an, wenn sie glaubwürdig ist, die Jugendlichen in ihren Bedürfnissen annimmt und ernst nimmt, wirklichkeitsnahe Ziele verfolgt und klare und verständliche Botschaften ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt. Sie sollte aus meiner Sicht kreativ und humorvoll gestaltet sein und muss sich dabei an den Lebenswelten der Jugendlichen orientieren, neue Zugangswege entwickeln und nutzen. Gleichzeitig muss sie den jugendlichen Zielgruppen Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen anbieten. Ich engagiere mich gern als Juror beim Bundeswettbewerb Alkoholprävention, weil hier eine Möglichkeit besteht, innovative und ungewöhnliche Projekte in der Prävention publik zu machen. Damit werden gleichzeitig Impulse für die Entwicklung der Prävention gesetzt. Das hilft, neue Wege in der Suchtvorbeugung zu beschreiten.“

Nina Schultes

Nina Schultes

Frau Schultes arbeitet als Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit beim Verband der Privaten Krankenversicherunge.V. (PKV) und begleitet u.a. die Kampagnen und Projekte des Verbandes im Bereich Alkoholprävention. Dank des Kooperationsvertrages zwischen der PKV und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kann die Alkoholprävention in Deutschland einen großen Schritt nach vorne gehen. Mit jährlich 10 Millionen Euro unterstützt die PKV die Alkoholpräventionskampagne der BZgA.

Das Statement von Frau Schultes zum Bundeswettbewerb Alkoholprävention: "Präventionsmaßnahmen können nur dort erfolgreich sein, wo sie die Menschen konkret erreichen und zum Nachdenken oder sogar Umdenken anleiten. Eine zeitgemäße Ansprache muss deshalb immer wieder neu erfunden werden. Diesen Anspruch kann aber nur mit Leben füllen, wer die Lebenswelt seiner Zielgruppen genau kennt und sich für ihre Sorgen, Nöte und Bedürfnisse interessiert. Die Möglichkeit, bei diesem Wettbewerb gleich eine ganze Reihe neuer Ansätze kennenzulernen, ist deshalb auch für die künftige Präventionsarbeit der PKV wertvoll und spannend. Denn gerade die Initiativen vor Ort können uns wichtige Impulse geben, wie wir bestehende Maßnahmen verändern oder aussichtsreich neue Projekte anstoßen können. Ich freue mich auf Projektbeiträge, die über das Gewohnte hinausgehen!"

Portrait von Herrn Bernhard Heinzlmaier

Bernhard Heinzlmaier

Herr Heinzlmaier ist ehrenamtlicher Vorsitzender des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien. Hauptberuflich leitet er die tfactory-Trendagentur in Hamburg. Als wissenschaftlicher Projektleiter der Studie „Gesundheitsförderung in der Zielgruppe Jugend: Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitsstile bei 14- bis 25-jährigem Event-Publikum“, Co-Projektleiter des Dritten Berichtes zur Lage der Jugend in Österreich sowie Studienleiter der tfactory-Eigenstudien TIMESCOUT Welle 1 bis 16 hat er sich intensiv mit Jugendtrends beschäftigt. Über zahlreiche Fachpublikationen, darunter: „Jugendkultur-Guide“, „50 Jahre Shell Jugendstudie. Von Fräuleinwundern bis zu neuen Machern“, „Die neuen vorBilder der Jugend. Stil- und Sinnwelten im neuen Jahrtausend“ hat er fortlaufend die Diskussion über sich immer verändernde Jugendkulturen gesucht.

Herrn Heinzlmaiers Statement zum Bundeswettbewerb Alkoholprävention: „Meine Arbeitsschwerpunkte und damit auch hauptsächlichen Erfahrungen liegen in der Jugendpolitik, Freizeitforschung, in jugendkulturellen Trends, Zielgruppenkommunikation, Lifestyleforschung. Diese Erfahrungen und Kenntnisse bringe ich gerne in die Jury ein und bin sehr gespannt, wie weit Alkoholprävention diese Trends bereits kennt, aufnimmt und innerhalb ihrer Projekte umsetzt.“

Portrait von Frau Mareike Awolin

Mareike Awolin

Frau Awolin arbeitet als Referentin im Referat "Prävention des Substanzmissbrauchs- Suchtprävention" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln. Seit 2010 koordiniert sie die bundesweit größte Alkoholpräventionskampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ für Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren. Sie verfügt über internationalen Arbeitserfahrungen im Bereich der Alkoholprävention in Schottland und Finnland. Im Rahmen dieser Auslandstätigkeiten konnte sie beobachten, wie das Thema Alkoholprävention bei Jugendlichen in anderen Gesellschaften und Kulturen thematisiert und umgesetzt wird.

Frau Awolins Statement zum Bundeswettbewerb Alkoholprävention: „Alkoholprävention für Jugendliche muss offen und kreativ sein, sie darf nicht bestimmend oder bevormundend sein. Immer wieder sollte im Mittelpunkt die Frage stehen, wie wir es erreichen können, dass Jugendlichen partizipieren und wie wir es schaffen, interessante und innovative Ansätze in der Alkoholprävention zu gestalten, um einen großflächigen Imagewechsel zu initiieren. Als Jurymitglied des Bundeswettbewerbs Alkoholprävention sehe ich die Notwendigkeit, die wertvolle Arbeit vor Ort in den Kommunen und Gemeinden genauer zu betrachten und neue und interessante Projekte und Ansätze zu suchen, die bei Jugendlichen ankommen und gleichzeitig qualitativ gut und wirksam sind. Mit diesem Wettbewerb sollen innovative und vielversprechende Projekte sichtbar gemacht werden und mit einer Auszeichnung wertgeschätzt werden. Denn nur wer neue Wege geht, wird Neues erreichen! “

Portrait von Frau Michaela Goecke

Michaela Goecke

Michaela Goecke leitet das Referat Prävention des Substanzmissbrauchs, Suchtprävention in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). In ihrem Referat werden schwerpunktmäßig die großen Themenbereiche Alkoholprävention, Tabakprävention sowie Prävention des Konsums illegaler Drogen fokussiert. Daneben spielen die Prävention von Verhaltenssüchten wie Glücksspielsucht und pathologische Computerspiel- und Internetnutzung und die suchtmittelunspezifische Suchtprävention im Sinne einer frühen Lebens- und Risikokompetenzförderung eine wichtige Rolle. Seit 2009 ist Frau Goecke insbesondere verantwortlich für die fachlichinhaltliche Ausrichtung und kontinuierliche strategische Weiterentwicklung der Jugendkampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ Bei der Zielgruppenerreichung setzt die Kampagne unter anderem auf die internetbasierten Kommunikationswege und hier vor allem auf die Sozialen Netzwerke.

Frau Goeckes Statement zum Wettbewerb: Mit Unterstützung der PKV konnte die BZgA in 2009 die bislang größte Alkoholpräventionskampagne, die sich an Jugendliche richtet, starten. Bei der zielgruppengerechten Gestaltung der Kampagne setzt die BZgA bewusst in erster Linie auf das Konzept der „Prävention auf Augenhöhe“, was sich zum Beispiel in den Peer-Aktionen der Kampagne, aber auch in der Nutzung der sozialen Netzwerke als Austauschplattform zeigt. Die sich schnell wandelnden Trends unter Jugendlichen müssen dabei optimalerweise schnell und effektiv für die eigenen Kommunikationszwecke genutzt werden. Auch Massenkommunikation, also Plakate, Anzeigen und Spots, sind selbstverständlich wichtig, um Jugendliche in der Breite mit alkoholpräventiven Botschaften zu erreichen. Doch das alleine reicht nicht aus: Entscheidend für einen langfristigen präventiven Erfolg ist, dass Alkoholprävention auch vor Ort stattfindet. Der Bundeswettbewerb Alkoholprävention will hierfür einen neuen Impuls geben, indem er engagierte, vorbildliche Projekte herausstellt und prämiert. Jugendliche zu erreichen, zu motivieren und einzubinden, ist auf vielerlei Weise möglich - daher bin ich sehr gespannt auf spannende Wettbewerbsbeiträge, die wiederum auch der Kampagne wichtige Impulse geben.“

Ingeborg Holterhoff-Schulte

Ingeborg Holterhoff-Schulte

Frau Ingeborg Holterhoff-Schulte leitet seit 20 Jahren das Referat Suchtprävention bei der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen in Hannover. Sie hat dort zahlreiche Suchtpräventionsprojekte entwickelt, in die Praxis gebracht und evaluiert.

„ Meine langjährige Erfahrung mit Alkoholprävention bei Jugendlichen hat mir gezeigt, dass es oft wichtig ist, zu deeskalieren und nicht jede Medienaufregung zu bedienen. Jugendliche wollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben, da gehört für viele auch Alkoholkonsum dazu. Es ist wichtig, Jugendliche in ihrer Verantwortung für sich selbst, aber auch für ihre Freunde ernst zu nehmen und ihnen etwas zuzutrauen. Gerade, wenn man viele Jahre „im Geschäft ist“, können durch einen Wettbewerb zur Alkoholprävention für altbekannte suchtpräventive Ziele neue, kreative Strategien gefunden werden. Darauf bin ich schon sehr gespannt.“


Weiterführende Inhalte

Suche

Die 5 Phasen des Wettbewerbs

  1. Projekte einreichen
    15.05.2012 bis 24.08.2012
  2. Bewertung durch die Jury25.08.2012 bis 10.12.2012
  3. Bekanntgabe der Nominiertenab 11.12.2012
  4. Preisverleihung20.02.2013
  5. DokumentationEnde Februar 2013