Verband der Privaten Krankenversicherung

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Portrait von Prof. Dr. Elisabeth Pott

Grußwort von Frau Prof. Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

In der Pubertät müssen Jugendliche viele Entwicklungsaufgaben bewältigen und ihren Weg ins Erwachsenenleben finden. Der kritische und verantwortungsvolle Umgang mit Suchtmitteln – und hier insbesondere mit Alkohol gehören zu diesen Aufgaben dazu.

In diesem Zusammenhang ist die gute Nachricht, dass der Suchtmittelkonsum unter Jugendlichen im Alter bis 17 Jahre insgesamt rückläufig ist, wie aktuelle Studienergebnisse der BZgA bestätigen. Dennoch ist nach wie vor ein zu hoher Alkoholkonsum verbreitet. Gerade das für Jugendliche riskante Rauschtrinken ist noch nicht in gewünschtem Maße zurückgegangen – vor allem nicht unter männlichen Jugendlichen.

Wichtig ist es, dass Jugendliche über die Risiken von Alkohol seriös aufgeklärt werden und früh eine kritische und eigenverantwortliche Haltung entwickeln können. Alkoholprävention muss schon in jungen Jahren mit der Förderung von Lebenskompetenz einsetzen, aber unbedingt im Jugendalter fortgesetzt werden. Deshalb ist das Ziel der BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“, die seit 2009 mit Unterstützung der PKV durchgeführt wird, junge Menschen zu motivieren verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen und risikoarm zu konsumieren. Ein wichtiges Anliegen der Kampagne ist es, die Bekanntmachung von innovativen Projekten der Alkoholprävention zu unterstützen. Daher freue ich mich besonders, dass mit dem neuen Bundeswettbewerb Alkoholprävention zukunftsweisende Projekte in Kommunen bekannt gemacht und gefördert werden.

Mit dem Motto „Innovative Projekte umsetzen – nachhaltig wirken. Die besten Wege, um bei Jugendlichen wirklich anzukommen“ setzt der neue Bundeswettbewerb auf unmittelbare Ansprache und Beteiligung von Jugendlichen.

Jugendkultur und soziale Trends unterliegen einem ständigen Wandel. Heute verbringen Jugendliche einen großen Teil online und in sozialen Netzwerken. Das Handy ist in der Kommunikation unter Jugendlichen nicht mehr wegzudenken: ob zum Telefonieren, für SMS, zum Spielen oder um mobil im Internet zu surfen. Längst haben Jugendliche die neuen Möglichkeiten für sich erschlossen und in ihre Kultur integriert. Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Entwicklung für die Ansprache, den Zugang aber auch die Partizipation und Motivation von Jugendlichen?

Unser neuer Bundeswettbewerb will nachhaltige Projekte identifizieren und die innovativsten und kreativsten von ihnen prämieren. Auf der einen Seite gilt es also, die sich schnell ändernde Jugendkultur zu berücksichtigen, auf der anderen Seite ist der Mut zu klaren Botschaften in Bezug auf Alkohol erforderlich. In einem effektiven Zusammenwirken von fachlich versierten Akteuren der Alkoholprävention und Partnern aus der Jugend- und Freizeitkultur, der Medienwelt, aus den Kommunen und Städten können hierbei effektive Wege zu den Jugendlichen entwickelt werden.

Zeitgemäße Alkoholprävention für Jugendliche muss auf die Chancen und Risiken Bezug nehmen und neue Wege zu den Jugendlichen erschließen. Das ist der Anspruch des Bundeswettbewerbs Alkoholprävention. Alle Projektverantwortlichen von Alkoholprävention, die innovative Ansätze mit nachhaltiger Wirkung umsetzen, sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Viel Vorbildliches wird in der Alkoholprävention bereits geleistet. Diese Projekte möchten wir mit dem Bundeswettbewerb aufspüren, einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen und bundesweit zur Nachahmung empfehlen.

Ich freue mich über Ihre Teilnahme und wünsche Ihnen viel Erfolg!

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)


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Die 5 Phasen des Wettbewerbs

  1. Projekte einreichen
    15.05.2012 bis 24.08.2012
  2. Bewertung durch die Jury25.08.2012 bis 10.12.2012
  3. Bekanntgabe der Nominiertenab 11.12.2012
  4. Preisverleihung20.02.2013
  5. DokumentationEnde Februar 2013